...über mich: Plastisches Arbeiten war für mich immer Aussage von mir über mich und auch meist gesendet an mich. Es stellt sich mir dar als überlegtes und entschiedenes Herausnehmen von Material aus unbestimmten und unerkennbaren Einzelteilen einer verdichteten Materialmenge. Ich mache mir sichtbar, was ich vorher nicht sehen konnte – meine Hände und meine Kraft werden so zu einem „Ergänzungsauge“ - ich erkenne die Dinge in der Materie – meine Dinge. So zeige ich den Besuchern dieser Seite, was ich gesehen oder erkannt habe. Sie würden im selben Material etwas anderes sehen und zeigen können – ich würde auch Ihre Ergebnisse spannend finden. ... In nächster Zeit folgen mehr Plastiken, da ich nun im Pensionsalter mehr Zeit habe – auch zum Suchen und erkennen der Dinge im Ytong-Klotz, im Ton und im Gips. Buchholz, im September 2008
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